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  • AutorenbildSiggi

Marokko 11.03.23

Aktualisiert: 13. März 2023

Nach einer weiteren geruhsamen Nacht an Bord war heute Koffer packen angesagt. Wir mussten relativ zeitig die Kabinen räumen und lungerten die Zeit in verschiedenen Lokalitäten rum. Dann kam der spannende Augenblick mit sichtbaren Ufern rechts und links.

Wir hatten die Straße von Gibraltar erreicht.




Afrika lag zum Greifen nah. Ich war schon etwas aufgeregt. Es war meine erste Begegnung mit diesem Kontinent

Gott sei Dank hatte ich auch noch die Hürdemit meinem Fahrzeug genommen. Was war passiert?

Mein KfZ ist ein Firmenfahrzeug und ich musste ein Dokument vorlegen, dass mich legitimiert mit diesem " Wüstenpanzer" zu fahren. Das Dokument hatte ich natürlich nicht.

Also wieder Notfalldienst Deutschland.

Orest anrufen, Dokument schicken, ausdrucken und vorzeigen.Das hat wieder problemlos Dank Hilfe meines Sohnes geklappt. Was nicht funktionierte war der Druck.

Trotz Geld und guter Worte konnte ich nichts drucken.Ich bin dann mit meinem Handy und Dackelblick zum Zöllner gelaufen.

Er hatte ein Einsehen und auch den Mut mein Handydokument zu akzeptieren und mir den ersehnten Einreisezettel auszustellen

Ende gut,alles gut. Irgendwann begann der Wahnsinn. Wir hatten angelegt und natürlich wollten alle zur gleichen Zeit den Kahn verlassen. Chaos pur.

An meiner neuen stabilen Eisenstossstange hatte ein Dacia versucht sich reinzuwursteln. Der hat jetzt eine Delle in der Tür. Da half auch sein wütendes Hupen nichts. Der Angriff wurde erfolgreich abgewehrt und die Stoßstange hat den ersten Berührungspunkt Kratzer



Wir sind alle ohne große Probleme durch den Zoll gekommen. Kein Drogenhund hat gejault und auch sonst lief alles easy.



Wir haben dann noch Geld getauscht, SIM Karte eingebaut, getankt und sind dann Richtung Tanger zum ausgesuchten Übernachtungsplatz aufgebrochen.



Es gab keine Probleme. Unsere Funke hatten wir unterwegs auch wieder aktiviert. Ich muss

Feststellen, dass CB Funk bei Kolonnenfahrten eine unheimliche Sicherheit gibt.

Der anvisierte Campingplatz stellte sich als absolutes Kleinod heraus. Lage war top. Terasseförmig in einen steilen Felsen reingehämmert.






Für mich stand jetzt die Feuertaufe Dachzelt an.

Unter den kritischen Blicken meiner Karawanenteolnehmer musste ich ans Werk.

Was Soll ich sagen?

Ich war mit meiner Leistung zufrieden. Es klappte prima. Nach einem guten Essen und dem ersten Nationalgetränk, süßer Fefferminz Tee, liege ich jetzt in meinem Dachzelt und kann ganz entspannt an meinem Blog arbeiten.

Die Liegefläche ist riesig und ich werde wie im 7. Himmel 😴 🛌 schlafen

Bis Morgen

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