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  • AutorenbildSiggi

Marokko 15.03.23

Aktualisiert: 16. März

Heute ist es passiert. Der blanke Horror einer Auslandsreise. Mein Zahnsersatz, die notwendige Zwischenlösung für den Hollrwood Zahnersatz ist beim Frühstück zerbrochen. Diese Missgeschick löst schon in Deutschland hysterische Hitzewellen aus, von Marokko ganz zu schweigen. Mein Zahnarzt, Nachbar und Freund Benny hatte mich noch daran erinnert einen Ersatz im Gepäck mitzuführen, aber ich habe es schlichtweg vergessen.

So ist das eben mit den Ersatzteilen. Von den geschätzten 100 mtr. Panzerband werde ich Max. 1 mtr. brauchen, aber bei den wichtigen Ersatzteilen hat man nichts an Bord.

Kurzum:

Die Situation war beschi.......en und meine Stimmung auch.




Da konnte auch die Erinnerung an das gestrige grandiose Lichtermeer am Abend nichts ändern.


Und auch das Frühstück bei Sonnenschein


hatte für mich einen bitteren Beigeschmack

Karl hat mi kühlem Kopf eine Kriesensitzung einberufen und eine Prioritätenliste erstellt.

Folgende Probleme mussten vor Verlassen der bewohnten Urlaubsorte an der Küste noch gelöst werden

  1. Zahnarzt

  2. Internet Volumen aufrüsten

  3. Geld

  4. Brot kaufen

  5. Übernachtungsplatz suchen

Die moderne Technik findet heute natürlich ujjkiijuiuu zu zu zu zu uuuuu zukukui ukiuzz zu zu Zuzug alles.

Also zusammenpacken und los.

Man muss an dieser Stelle vielleicht einmal erwähnen, dass unsere Karawane überall auffällt und beachtet wird. Jeder Marokkaner der etwas deutsch spricht oder einen deutschen Schäferhund sein Eigen nennt, will mit uns quatschen. So auch beim Suchen nach dem Doc. Ein deutscher Marokkaner aus dem Ruhrgebiet war auf Urlaub im Land seiner Eltern und bot uns sofort Hilfe an. Ich wurde in einen PKW verfrachtet und zum Zahnarzt gefahren. So weit, so gut. Der Zahnarzt konnte nicht helfen, kannte aber im nächsten Ort ein Dental Labor. Also zurück zur Karawane.

Beschluss:

Georg fährt als Navigator mit mir zum Labor.

Der Rest klärt Datenvolumen und Geld.

Kurzfassung

abholen .

Vor Aufregung keine Preisverhandlug geführt, rein ins Auto und zurück.

Unsere Zurückgebliebenen hatten schon ein Geschäft für das Kartenaufladen gefunden und einen Basar ausfindig gemacht.




Der Laden hatte Mittagspause der Basar war sehenswert. Das war ein Stück Marokko, wie ich mir das so vorgestellt hatte.






Wir haben alles bekommen, auch die Karten aufgeladen und noch Geld gefasst.

Dann mir Georg zurück zur Jugendbrigade im Dental Labor.

Der Chef persönlich hat uns den Reparaturverlauf erläutert und auf die Arbeit seiner Leute 50 Jahre Garantie versprochen.

Dann kam der Preis

Auf dem Taschenrechner erschien die Zahl 200.

Ich war schon geneigt, 200 Euro auf den Tresen zu legen. Nein!!!!! Er wollte 200 Florentiener seiner Landeswährung, also ca. 20 Euro.

Marokko ich liebe dich von Tag zu Tag mehr.

Die handwerkliche Arbeit war perfekt. Alles passte, wackelte und hatte Luft.

Also

Zurück zur Karawane

Koordinaten fassen und Abfahrt Richtung algerische Grenze.

Damit hatten wir auch das Riff Gebirge hinter uns gelassen.

Was wir nicht wussten. Diese Gegend ist das weltweit größte Anbaugebiet von Haschisch.. Damit erklärt sich auch die Tatsache, dass aller 10 km Straßensperren aufgebaut waren.

Aber wir wurden als königstreue deutsche Exoten mit Marokkowimpeln überall nett begrüßt und durchgelassen.

Natürlich hatte auch dieser hektische Tag noch einen sehr schönen Abschluss

Wieder einmal einen Überraschungsplatz gefunden. Mitten in der Urlaubsregion.






Die Arbeitstiere abgestellt, zur Promenade gewandert,




schönen Sonnenuntergang am Meer erlebt, gut gegessen




den restlichen Becherovka getötet und in die Kojen gefallen

Morgen soll es dann in Richtung Atlasgebirge gehen.

Wir werden sehen und berichten .

Bis dahin.

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