Eine genauere Betrachtung
  • Siggi

Freitag 22.07.22

Die leeren Teller am Donnerstag haben sich noch gefüllt. Wir haben noch Freunde aus Belgien getroffen. Gert und Katrin waren mit der Karawane schon in der Mongolei und dem Pamir Highway. Wir kannten sie vom Treffen in Nordheim

Leider hatten sie auch ein technisches Problem und hatten schon die Weiterreise abgebrochen. Das Display zeigte eine Fehleranzeige des Dieselpartikelfilters.

Gert vermutet, dass schlechter Diesel die Ursache sein könnte.

Er wollte am nächsten Tag in Batumi die Werkstatt aufsuchen und dann umkehren.

Es wurde viel gefachsimpelt und gegoogelt

Mal sehen, was die Fachleute ermitteln.


Nach einem ausgiebigen Frühstück setzten wir uns in Richtung Grenze in Bewegung.

Innerhalb weniger Minuten waren wir durch die georgische Grenzkontrolle



Was dann kam war der Horror. Geschlagene 4 Stunden warteten wir aus die Abfertigung auf der türkischen Seite. Ein einziger Abfertigungsschalter war besetzt und arbeitete erkennbar unmotiviert und langsam. Und das bei strömenden Regen.



Egal

Irgend wann war auch diese Schikane ausgestanden.

Wir sammelten uns nach der Grenze auf dem gleichen Stellplatz wie bei der Einreise nach Georgien und beratschlagten die Weiterfahrt









Durch den Zeitverlust an der Grenze musste ein neuer Platz zum Übernachten gefunden werden

Die Wahl fiel auf einen Stellplatz in den Bergen in der Nähe von Artvin

Also

Essen beenden und los.









Nach Erreichen der Stadt ging es nochmals in endlosen Serpentinen nach oben

Dann zeigte das Navi nach links in eine Nebenstraße

Auch diese Straße wurde immer steiler und enger, aber weit und breit kein Übernachtungsplatz

Also wieder zurück. Die kurzen Off Road Kabinen schafften mit viel Geschick die Wende.

Für Alois und unseren Laubfrosch keine Chance

Ich musste bis zur Kreuzung rückwärts rangieren.



Das war noch einmal eine neue Herausforderung und Mutprobe.

Aber

Alles gut gegangen. Die Schnappatmung bei Helga beruhigte sich und wir erreichten ohne Schaden die Hauptstrasse.

Dort hatte Karl und Renate einen Stellplatz nahe einer Raststätte ausfindig gemacht.

Am Ende standen alle Fahrzeuge gut geparkt beisammen und wir konnten den Tag noch bei einsetzenden Sonnenschein beenden.

Ein vierbeiniger Bewacher stellte sich auch ein und wurde von Helga ordentlich abgefüttert.




Mal sehen wie es morgen weiter geht



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