Eine genauere Betrachtung
  • Siggi

Dienstag 09.08.22




Hurra,Hurra,Hurra.

Auch die Albaner sind schrecklich nette Menschen und ich natürlich ein Glücksschwein.

Wir sind wieder bei herrlichen Sommerwetter und einer Ganzkörperwäsche im Fluss zur Alpha Bank gefahren.

Trotz Hitze in Albanien hatte die Filiane schon geöffnet. Kurz nach Betreten des Schalterraumes wurden wir schon geortet und gefragt, ob wir die bedauernswerten Touris sind, die keinen Bankomaten bedienen können






Die Karte war schon sichergestellt, aber es gab gerade keinen Strom. Wir wurden gebeten noch einen Kaffee zu trinken. Ging natürlich auch nicht ohne Strom .

Wir haben uns dann zu einem Bier entschieden und ich pflege meinen Blog.







Helga hat die Zeit genutzt noch einen jungen Vogel zu retten, der aus dem Nest gefallen war.

Der Tag geht richtig gut los.

So, Strom ist wieder da, Karte wieder bei ihrer rechtmäßigen Besitzerin, wir haben Geld an einem anderen Automaten gezogen und machen uns gegen 11,00 Uhr auf Tour.



Bis später.

Unsere heutige Tour ist eine Off Road Empfehlung von Renate und Claus.

Der Weg laut Karte führt über ein Bergdorf zu einem Pass und kurz danach soll es einen idyllischen Campingplatz geben.

Nachdem wir den Asphalt verlassen hatten, war wieder extremer Staub und Schotter angesagt.





Anfangs schlängelte sich die Tour noch gemächlich nach oben.

Das änderte sich nach einigen Kilometern an einer Weggablung grundlegend.

Es ging wie immer über Stock und Stein bergauf.

Der Laubfrosch wurde wieder brutal aus seinem Urlaubs Modus der letzten Tage gerissen und arbeitete sich knarrend und stöhnend von Stein zu Stein.








Gott sei Dank hatten wir HD vor uns. Es kamen dann solche aufmunternden Fragen „habt ihr noch Bock“, „Alles gut?“, „Wollen wir umkehren ?“

(bei Max. 2,50 Breite ohne Leitplanke)

Spaß beiseite.

Wir hatten Bock und haben uns tapfer nach oben gekämpft.

Irgendwann war der Pass erreicht und nach kurzer Zeit auch das versprochene Basislager Kaffee mit einer Fläche zum Übernachten

Alle Angstmomente waren schlagartig weg,

eine ganz nette Besitzerin überrollte uns mit ihrer Charme Offensive und tafelte auf, was das Zeug bzw. der „Schuppen“ zu bieten hatte.











Es wurde in mehreren Gängen gespeist. Erst der Sättigungsteller mit Käse, Gemüse und Brot, dann das Dessert mit warmen Buchteln und Honig und zum Abschluss ein halbes Senfglas selbstgebrannten Raki aus einer „getarnten“ Wasserflasche.

Es war alles sehr lecker

Wir haben noch etwas gequatscht. Eine Familie aus Halle hatten mit ihrem Defenter den Pass von der anderen Seite erklommen

Sie erzählten uns von einer geilen Klamm, an deren Ende sie direkt am Fluss übernachtet hatten.

Also kurze Planänderung.

Es war erst ca. 15,00 Uhr, es gab schon ein paar vereinzelte Regentropfen aus einer schwarzen Wolke und das Kurvenwasser war auch schon wieder heraus geschwitzt.

Also Abfahrt zur Klamm und Übernachten am Fluss.

Alles ging ohne Probleme. Natürlich Staub ohne Ende, aber eine atemberaubende Klamm an deren Ende Übernachtungsplätze vorhanden waren.






Leider alles schon belegt

Ein Stück flussabwärts hat HD dann den optimalen Platz im Kies direkt am Wasser gefunden







Wunderschöner Tagesausklang. Später kam noch eine Familie aus der Schweiz mit einem mächtigen luftgekühlten Magirus Deutz und einem perfekten Expeditionskoffer.

Der Sohn war stolzer Besitzer einer ähnlichen Drohne wie die von meines Sohnes.

Ich wurde dann noch im Drohnen Nachtflug eingewiesen.

Abschluss dann mit einem Raki aus HD‘s Beständen und einem Armenischen Bier.

Das war heute schon der dritte perfekte Tag in Albanien.

Ich finde, es ist ein bemerkenswertes Land.

Ich komme bestimmt noch einmal zurück.

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