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Notizbuch und Stift

Tagebuch

Natürlich könnten wir unsere Erlebnisse auch mit Stift und Papier für die Ewigkeit konservieren. Wir probieren mal etwas anderes:

  • 12. März 2023

Aktualisiert: 13. März 2023

Nach einer weiteren geruhsamen Nacht an Bord war heute Koffer packen angesagt. Wir mussten relativ zeitig die Kabinen räumen und lungerten die Zeit in verschiedenen Lokalitäten rum. Dann kam der spannende Augenblick mit sichtbaren Ufern rechts und links.

Wir hatten die Straße von Gibraltar erreicht.




Afrika lag zum Greifen nah. Ich war schon etwas aufgeregt. Es war meine erste Begegnung mit diesem Kontinent

Gott sei Dank hatte ich auch noch die Hürdemit meinem Fahrzeug genommen. Was war passiert?

Mein KfZ ist ein Firmenfahrzeug und ich musste ein Dokument vorlegen, dass mich legitimiert mit diesem " Wüstenpanzer" zu fahren. Das Dokument hatte ich natürlich nicht.

Also wieder Notfalldienst Deutschland.

Orest anrufen, Dokument schicken, ausdrucken und vorzeigen.Das hat wieder problemlos Dank Hilfe meines Sohnes geklappt. Was nicht funktionierte war der Druck.

Trotz Geld und guter Worte konnte ich nichts drucken.Ich bin dann mit meinem Handy und Dackelblick zum Zöllner gelaufen.

Er hatte ein Einsehen und auch den Mut mein Handydokument zu akzeptieren und mir den ersehnten Einreisezettel auszustellen

Ende gut,alles gut. Irgendwann begann der Wahnsinn. Wir hatten angelegt und natürlich wollten alle zur gleichen Zeit den Kahn verlassen. Chaos pur.

An meiner neuen stabilen Eisenstossstange hatte ein Dacia versucht sich reinzuwursteln. Der hat jetzt eine Delle in der Tür. Da half auch sein wütendes Hupen nichts. Der Angriff wurde erfolgreich abgewehrt und die Stoßstange hat den ersten Berührungspunkt Kratzer



Wir sind alle ohne große Probleme durch den Zoll gekommen. Kein Drogenhund hat gejault und auch sonst lief alles easy.



Wir haben dann noch Geld getauscht, SIM Karte eingebaut, getankt und sind dann Richtung Tanger zum ausgesuchten Übernachtungsplatz aufgebrochen.



Es gab keine Probleme. Unsere Funke hatten wir unterwegs auch wieder aktiviert. Ich muss

Feststellen, dass CB Funk bei Kolonnenfahrten eine unheimliche Sicherheit gibt.

Der anvisierte Campingplatz stellte sich als absolutes Kleinod heraus. Lage war top. Terasseförmig in einen steilen Felsen reingehämmert.






Für mich stand jetzt die Feuertaufe Dachzelt an.

Unter den kritischen Blicken meiner Karawanenteolnehmer musste ich ans Werk.

Was Soll ich sagen?

Ich war mit meiner Leistung zufrieden. Es klappte prima. Nach einem guten Essen und dem ersten Nationalgetränk, süßer Fefferminz Tee, liege ich jetzt in meinem Dachzelt und kann ganz entspannt an meinem Blog arbeiten.

Die Liegefläche ist riesig und ich werde wie im 7. Himmel 😴 🛌 schlafen

Bis Morgen

 
 
 
  • 12. März 2023

Aktualisiert: 13. März 2023

Nach einer schaukelnden geruhsamen Nacht, Frühstück bei strahlenden Sonnenschein. Es wurde ein relaxten Seetag.

Gegen 10.00 Uhr erreichte die Fähre Barcelona.



Leider konnten wir nicht von Bord und haben uns das bunte Treiben von Deck angeschaut.



Nach dem Ablegen hat uns dann das spanische Netz verlassen und wir hatten kein Internet mehr.

Kann man sich gar nicht mehr so richtig vorstellen. Wir haben noch etwas Koordinaten eingeben geübt, die mögliche Streckenführung besprochen und uns dann zum Restaurandbesuch a la cart verabredet.

Essen war gut, Wein war lecker, Stimmung erwartungsvoll.

Was soll ich groß berichten

Der Seetag ging ohne Aufregung sehr entspannt zu Ende

 
 
 
  • 12. März 2023

Die vergangene Nacht war regnerisch und sehr windig. Die Brandungsgeräusche waren schon heftig. Aber alle Karawanteilnehmer standen Punk 9,00 Uhr an der Aussenküche zum ersten Rührei fassen. Brötchendienst hatte auch geklappt.



Was soll ich sagen Die gute Laune war zurück. Als Zugabe gab es dann noch Sonnenschein und angenehme warme Themperaturen.

Wir haben unsere Koordinaten ausgetauscht und haben uns auf den Weg zum Hafen gemacht. Leider wollte uns das Navi durch die Stadt und unzählige Baustellen führen

Also neue Entscheidung

Wir fahren mit Google Map und auf Sicht. Das ging bei mir leider in die Hose. Irgendwo an einer roten Ampel hatte ich den Anschluss verloren. Gott sei Dank hatte ich noch Funkkontakt mit HD und wollte eine " Stecknadel" als Hilfe. Es kamen Koordinaten, aber in der Aufregung hatte ich wahrscheinlich zu wenig Geduld.

Es blieb also nur die Hilfe aus dem fernen Deutschland. Meinen Sohn Orest angeschrieben, neuen Sticker schicken lassen, auf Route gedrückt und sicher zum Hafen gekommen. Der modernen Technik sei Dank.



Am Hafen alle Einreiseformalitäten erledigt und dann war Warten angesagt.




Irgend wann kam Bewegung in die Wartescglange und wir verschwanden im Bauch dieser riesigen Fähre.





Alles Andere lief problemlos. Die gebuchte

Kabine war riesig und komfortabel.





Die Anspannung verschwand.


Pünktliche Abfahrt, noch eine kleine Pizza und ein zwei Bier und dann ab in das Bett.


 
 
 

©2022 Reise Blog Seidenstraße.

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