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Notizbuch und Stift

Tagebuch

Natürlich könnten wir unsere Erlebnisse auch mit Stift und Papier für die Ewigkeit konservieren. Wir probieren mal etwas anderes:

  • 18. März 2023

Aktualisiert: 19. März 2023


Ich habe die Annehmlichkeiten meines Hotelzimmers ausgiebig genutzt.

Geduscht, rasiert und ausgeschlafen war ich pünktlich 9,00 Uhr beim Frühstück.





Wenn das so weiter geht habe ich keine Chance, trotz Tee statt Bier, ein Gramm abzunehmen.

Das eierkuchenähnliche runde Teil mit Honig ist einfach zum wegschmeißen. Da kann man nicht nein sagen.

Heute sollte es richtig ins Gebirge gehen. Ein schöner Treck, den unsere Organisatoren da rausgesucht hatten. Abseits von geteerten Straßen haben wir uns bis auf über 2.500 mtr. hochgekämpft. Landschaft und Eindrücke vom Feinsten.























Ich muss leider beim Laden der Bilder und Videos etwas auf mein Datenvolumen achten. Ich habe noch unzählige Dokumente in meinen Dateien

Ich träume immer noch davon, von dieser Reise ein kleines Erinnerungs Buch zu erstellen.

Mal sehen ob ich das schaffe.

Doch jetzt erst einmal weiter im Text.

Die öfteren Stopps und die Schotterstraßen haben natürlich Zeit gefressen. Als wir aus den Bergen raus waren, hatten wir eine unendliche steppenähnliche Landschaft vor uns. Es wurde eng mit dem Stellplatz. Das schlaue Netz hatte zwar einen angeblichen Platz zum Übernachten, aber der war beim besten Willen nicht zu finden oder gar nicht da.

Also ab in die Wildnis. Weit und breit kein grüner Fleck. Es erinnererte mehr an einen Tagebau in der Lausitz.Dann entdeckten wir einen etwas größeren Wasserfleck. Die Themperaturen machten auch keine so richtigen Spaß. Also einen Happen aus der Büchse und in die Betten.

morgen wollen wir nur einen kleinen Hüpfer machen und uns etwas pflegen.

Bis dahin

 
 
 
  • 17. März 2023

Aktualisiert: 19. März 2023


Für mich eine traumhafte Nacht auf dem Platz in Saidia . Total entspannt bin ich über dem Blog bearbeiten in meinem Dachzelt eingeschlafen. Heute habe ich erfahren, dass irgendwo noch bei lauter Musik gefeiert wurde. Ich habe nichts gehört und musste morgens wieder von Georg geweckt werden.

Aus seiner Bordküche gab es ein Frühstück mit Spiegeleier und Filterkaffee. Perfekt

.






Durch die vorzügliche Verpflegung sind wir leider relativ spät gestartet.

Mit der ausgesuchte Route verlassen wir jetzt entgültig die Urlaubsregionen am Mittelmeer und bewegen uns in Richtung Landesinneren. Am Horizont waren schon die ersten Bergketten zu sehen. Doch die ersten Stunden ging es nur auf gut ausgebauten Straßen ebenerdig in Richtung Süden. Die Region ist sehr geprägt von Landwirtschaft. Hauptsächlich wird Gemüse und Obst angebaut. Der Transport zum Strassenverkauf Erfolg oftmals auf sehr abenteuerlichen Vehikeln.



Aber auch die Stromerzeugung für die Bewässerungssysteme waren reine technische Vorkriegs Wunderwerke

Der Tag wurde immer wärmer und wir nährten uns den 30 Grad in der Sonne. Das schreit nach Flüssigkeitsaufnahne. Also eine Rast einlegen und eine Runde süßen Tee. Ich komme mit diesem Getränk bestens zurecht.






Nach der kurzen Rast ging es dann langsam bergauf. Die Aussichten wurden immer aufregender, leider konnte man das vom Internet nicht sagen. Ich muss auf weiteres Bildmaterial verzichten und auf eine bessere Netzabdeckung warten. Nach der Stadt Kassida hatten Karl und HD eine wunderbare Panoramastrasse ausgesucht, die sich in unzähligen Kurven nach oben schlängelte. In dieser idyllischen Ecke sollte auch unser Platz für die Übernachtung liegen.

Nach etwas Offroad über Staub und Schotter haben wir ihn auch erreicht.

Leider besuchte uns ein junger Mann, der uns mit treuen Blick zu verstehen gab, dass man hier gefährlich übernachtet. Es wäre besser, im naheliegender Campinfplatz zu übernachten.

Er würde auch voraus fahren.







Was wir erreichten war ein neu gebautes Hotel im Nirgendwo. Unser Führer war wahrscheinlich der Aussendienstmitarbeiter dieser Anlage. Waschgelegenheiten waren sie WC's des Hotels und der Platz war die Straße vor dem Hotel. Was soll's.

Wir sind Gäste in Marokko. Das Essen hat uns für alles entschädigt. Aus der landestypische Küche gab es Garfleisch mit Gemüse aus einem Tontopf. Einfach lecker.

Ich war zu faul zum Zeltaufbau und habe mich im Hotel einquartiert.

Wie sich heraus stellte,eine gute Entscheidung

Eine Dusche, ein Wc und ein frisch bezogenes Bett.

Mit Sicherheit nicht alltäglich in Afrika




 
 
 
  • 16. März 2023

Aktualisiert: 16. März 2023

Heute ist es passiert. Der blanke Horror einer Auslandsreise. Mein Zahnsersatz, die notwendige Zwischenlösung für den Hollrwood Zahnersatz ist beim Frühstück zerbrochen. Diese Missgeschick löst schon in Deutschland hysterische Hitzewellen aus, von Marokko ganz zu schweigen. Mein Zahnarzt, Nachbar und Freund Benny hatte mich noch daran erinnert einen Ersatz im Gepäck mitzuführen, aber ich habe es schlichtweg vergessen.

So ist das eben mit den Ersatzteilen. Von den geschätzten 100 mtr. Panzerband werde ich Max. 1 mtr. brauchen, aber bei den wichtigen Ersatzteilen hat man nichts an Bord.

Kurzum:

Die Situation war beschi.......en und meine Stimmung auch.




Da konnte auch die Erinnerung an das gestrige grandiose Lichtermeer am Abend nichts ändern.


Und auch das Frühstück bei Sonnenschein


hatte für mich einen bitteren Beigeschmack

Karl hat mi kühlem Kopf eine Kriesensitzung einberufen und eine Prioritätenliste erstellt.

Folgende Probleme mussten vor Verlassen der bewohnten Urlaubsorte an der Küste noch gelöst werden

  1. Zahnarzt

  2. Internet Volumen aufrüsten

  3. Geld

  4. Brot kaufen

  5. Übernachtungsplatz suchen

Die moderne Technik findet heute natürlich ujjkiijuiuu zu zu zu zu uuuuu zukukui ukiuzz zu zu Zuzug alles.

Also zusammenpacken und los.

Man muss an dieser Stelle vielleicht einmal erwähnen, dass unsere Karawane überall auffällt und beachtet wird. Jeder Marokkaner der etwas deutsch spricht oder einen deutschen Schäferhund sein Eigen nennt, will mit uns quatschen. So auch beim Suchen nach dem Doc. Ein deutscher Marokkaner aus dem Ruhrgebiet war auf Urlaub im Land seiner Eltern und bot uns sofort Hilfe an. Ich wurde in einen PKW verfrachtet und zum Zahnarzt gefahren. So weit, so gut. Der Zahnarzt konnte nicht helfen, kannte aber im nächsten Ort ein Dental Labor. Also zurück zur Karawane.

Beschluss:

Georg fährt als Navigator mit mir zum Labor.

Der Rest klärt Datenvolumen und Geld.

Kurzfassung

abholen .

Vor Aufregung keine Preisverhandlug geführt, rein ins Auto und zurück.

Unsere Zurückgebliebenen hatten schon ein Geschäft für das Kartenaufladen gefunden und einen Basar ausfindig gemacht.




Der Laden hatte Mittagspause der Basar war sehenswert. Das war ein Stück Marokko, wie ich mir das so vorgestellt hatte.






Wir haben alles bekommen, auch die Karten aufgeladen und noch Geld gefasst.

Dann mir Georg zurück zur Jugendbrigade im Dental Labor.

Der Chef persönlich hat uns den Reparaturverlauf erläutert und auf die Arbeit seiner Leute 50 Jahre Garantie versprochen.

Dann kam der Preis

Auf dem Taschenrechner erschien die Zahl 200.

Ich war schon geneigt, 200 Euro auf den Tresen zu legen. Nein!!!!! Er wollte 200 Florentiener seiner Landeswährung, also ca. 20 Euro.

Marokko ich liebe dich von Tag zu Tag mehr.

Die handwerkliche Arbeit war perfekt. Alles passte, wackelte und hatte Luft.

Also

Zurück zur Karawane

Koordinaten fassen und Abfahrt Richtung algerische Grenze.

Damit hatten wir auch das Riff Gebirge hinter uns gelassen.

Was wir nicht wussten. Diese Gegend ist das weltweit größte Anbaugebiet von Haschisch.. Damit erklärt sich auch die Tatsache, dass aller 10 km Straßensperren aufgebaut waren.

Aber wir wurden als königstreue deutsche Exoten mit Marokkowimpeln überall nett begrüßt und durchgelassen.

Natürlich hatte auch dieser hektische Tag noch einen sehr schönen Abschluss

Wieder einmal einen Überraschungsplatz gefunden. Mitten in der Urlaubsregion.






Die Arbeitstiere abgestellt, zur Promenade gewandert,




schönen Sonnenuntergang am Meer erlebt, gut gegessen




den restlichen Becherovka getötet und in die Kojen gefallen

Morgen soll es dann in Richtung Atlasgebirge gehen.

Wir werden sehen und berichten .

Bis dahin.

 
 
 

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